
Vorstand
Vorsitzender
Prof. Dr. Stig Förster
Historisches Institut der Universität Bern
Länggassstr. 49
3000 Bern 9
SCHWEIZ
Tel.: +41 (0)31 631 8090
Tel.: +41 (0)31 631 4882
Fax: +41 (0)31 631 4410
erster.vorsitz@akmilitaergeschichte.de
Stig Förster ist Professor für
Neueste allgemeine Geschichte an der Universität Bern (Schweiz). Er hat
zur Geschichte der Europäischen Expansion und zur preußisch–deutschen
Militärgeschichte geforscht. Seine momentanen Forschungsschwerpunkte
sind die Entwicklung des Konzeptes "Totaler Krieg" in der Moderne
und die Vorgeschichte des Ersten Weltkriegs in Deutschland. Zu seinen wichtigsten
Publikationen gehören
- Der doppelte Militarismus.
Die deutsche Heeresrüstungspolitik zwischen Status–quo–Sicherung
und Aggression 1890–1913, Stuttgart 1985 (Veröffentlichungen des
Instituts für europäische Geschichte Mainz, Bd. 118);
- Die mächtigen
Diener der East India Company. Ursachen und Hintergründe der britischen
Expansionspolitik in Südasien 1793–1819, Stuttgart 1992 (Beiträge
zur Kolonial– und Überseegeschichte, Bd. 54);
- (mit Jörg Nagler)
(Hg.) On the Road to Total War: The American Civil War and the German
Wars of Unification, 1861–1871, New York 1997.
2. Vorsitzender
Prof. Dr. Sönke Neitzel
Johannes Gutenberg-Universität
Historisches Seminar
Abteilung IV
Jakob-Welder-Weg 18
55128 Mainz
Tel.: +49 (0)6131 392-2776
Fax: +49 (0)6131 392-5480
zweiter.vorsitz@akmilitaergeschichte.de
Sönke Neitzel ist
Professor an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz und lehrte 2001
als DAAD-Gastdozent an der University of Glasgow. Er hat zu vielfältigen
Aspekten der Militärgeschichte im Zeitalter des Imperialismus und während
des Zweiten Weltkrieges geforscht. Zu seinen wichtigsten Publikationen gehören
- Weltmacht oder Untergang.
Die Weltreichslehre im Zeitalter des Imperialismus, Paderborn 2000;
- Blut und Eisen. Deutschland
im Ersten Weltkrieg, Zürich 2003;
- Abgehört. Deutsche
Generäle in britischer Kriegsgefangenschaft 1942-1945, Berlin 2005.
Schriftführer
PD Dr. Dierk Walter
Hamburger Institut für Sozialforschung
Mittelweg 36
20148 Hamburg
Tel.: +49 (0)40 414097-62
Fax: +49 (0)40 414097-11
schriftf@akmilitaergeschichte.de
Dierk Walter hat an den Universitäten Augsburg und Bern (Schweiz)
studiert und ist seit 2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsbereich
Theorie und Geschichte der Gewalt des Hamburger Instituts für Sozialforschung
sowie seit 2008 Privatdozent an der Universität Bern (Schweiz). Zu
seinen Forschungsschwerpunkten gehören die vergleichende Militärgeschichte der westlichen Welt seit ca. 1750,
die Theorie und Geschichte der Europäischen Expansion und des Imperialismus sowie
die Geschichte des Imperialkrieges bzw. Kolonialkrieges, kleinen Krieges
und asymmetrischen Krieges. Wichtige Veröffentlichungen sind
- Preußische
Heeresreformen 1807-1870. Militärische Innovation und der Mythos
der "Roonschen Reform" (Krieg in der Geschichte, Bd. 16), Paderborn
2003;
- (mit
Stig Förster und Markus Pöhlmann) (Hg.) Schlachten der Weltgeschichte.
Von Salamis bis Sinai, 3. Aufl., München 2003;
- Zwischen Dschungelkrieg und Atombombe. Britische Visionen vom Krieg der Zukunft 1945-1971, Hamburg 2009.
Schatzmeister
PD Dr. Christian Koller
Bangor University
School of History, Welsh History and Archaeology
Main Arts Building
College Road
Bangor, Gwynedd
LL57 2DG
UNITED KINGDOM
Tel.: +44 (0)1248 38 2150
schatzm@akmilitaergeschichte.de
Christian Koller ist Senior
Lecturer in Modern History an der Bangor University
und Privatdozent am Historischen Seminar der Universität Zürich.
Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte von Nationalismus und Rassismus,
Militärgeschichte, Sportgeschichte, Historische Semantik, ArbeiterInnengeschichte,
Geschichte interkultureller Kontakte, Geschlechtergeschichte und Völkerrechtsgeschichte.
Zu seinen wichtigsten Arbeiten gehören
- Von
Wilden aller Rassen niedergemetzelt". Die Diskussion um die Verwendung
von Kolonialtruppen in Europa zwischen Rassismus, Kolonial- und Militärpolitik
(1914-1930), Stuttgart 2001 (Beiträge zur Kolonial- und Überseegeschichte,
Bd. 82);
- (mit Fabian Brändle)
Goal! Kultur- und Sozialgeschichte des modernen Fussballs, Zürich
2002;
- "Fremdherrschaft".
Ein politischer Kampfbegriff im Zeitalter des Nationalismus, Frankfurt
am Main 2005.
Weitere Vorstandsmitglieder
Dr. Markus Pöhlmann
Militärgeschichtliches Forschungsamt
Zeppelinstr. 127/128
14471 Potsdam
m.poehlmann@akmilitaergeschichte.de
Markus Pöhlmann hat an den Universitäten Augsburg, Galway und
Bern studiert. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Militärgeschichtlichen
Forschungsamt, Research Fellow am Centre for European Security der
University of Salford und Mitglied des Comité Scientifique des Centre
de Recherche de lHistorial de la Grande Guerre, Péronne. Seine
Forschungsschwerpunkte sind Militärgeschichte im Zeitalter der Weltkriege,
Geschichte von Geschichtswissenschaft und Historische Bildkunde. Zu seinen
Veröffentlichungen zählen
- Von
Versailles nach Armageddon. Totalisierungserfahrung und Kriegserwartung
in deutschen Militärzeitschriften, 1918-1939, in: Stig Förster
(Hg.), Totaler Krieg. Militärzeitschriften und die internationale
Debatte über den Krieg der Zukunft 1918-1939, Paderborn 2002, S.
323-391;
- Kriegsgeschichte
und Geschichtspolitik: Der Erste Weltkrieg. Die amtliche deutsche
Militärgeschichtsschreibung 1914-1956 (Krieg in der Geschichte,
Bd. 12), Paderborn 2002
- German
Military Intelligence in the First World War, in: The Journal of
Intelligence Studies (Winter 2005)
Dr Alaric Searle
School of English, Sociology, Politics and Contemporary History
University of Salford
Salford
Greater Manchester M5 4WT
UNITED KINGDOM
Tel.: +44 (0)161 295-2853
Fax: +44 (0)161 295-5077
a.searle@akmilitaergeschichte.de
Alaric
Searle ist Reader in Military History an der University
of Salford, Greater Manchester, United Kingdom, wo er ebenfalls als Director,
Centre for European Security, tätig ist. Seit Mai 2007 ist
er ein Fellow der Royal Historical Society. Seine Forschungsschwerpunkte sind
europäische Militärgeschichte seit 1500, die Geschichte der Theorie
des Krieges, Geheimdienstgeschichte, deutsche Nachkriegsgeschichte und die
Erforschung von Memoiren und Autobiographien. Zu seinen wichtigsten Publikationen
gehören
- Wehrmacht
Generals, West German Society, and the Debate on Rearmament, 1949-1959,
London 2003;
- (Mithg.),
An Anglo-German Dialogue. The Munich Lectures on the History of International
Relations, München 2000;
- Major-General
J. F. C. Fuller and Marshal M. N. Tukhachevskii - A Comparison. The Role
of Military Theory and Military Doctrine in the Development of Armoured
Warfare (Beiträge zur Sicherheitspolitik und Strategieforschung Nr.
3), München 1996
Dr. Kerstin v. Lingen
Cluster of Excellence "Asia and Europe"
Historisches Seminar, SFB 437 "Kriegserfahrungen"
Graduate Program for Transcultural Studies
Karl Jaspers Center
Vossstraße 2, Gebäude 4400
69115 Heidelberg
Tel.: +49 (0)6221 544009
k.v.lingen@akmilitaergeschichte.de
Kerstin von Lingen studierte in Freiburg und Mailand Neueste
Geschichte und Italienisch und arbeitete danach von 1999-2008 als
wissenschaftliche Mitarbeiterin am Tübinger Sonderforschungsbereich
437 "Kriegserfahrung. Krieg und Gesellschaft in der Neuzeit". Sie ist
Sachverständige der Staatsanwaltschaft in NS-Prozessen, Fellow of the Royal Historical Society
und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Deutsch-Italienischen
Historikerkommission. Ihre Forschungsschwerpunkte sind
Kriegsverbrecherprozesse nach 1945, Erinnerungskultur in Europa,
Deutsch-Italienische Beziehungen. Zu ihren wichtigsten Publikationen gehören:
- Kesselrings letzte Schlacht. Kriegsverbrecherprozesse,
Vergangenheitspolitik und Wiederbewaffnung: Der Fall Kesselring,
Paderborn 2004;
- (Hrsg.) Kriegserfahrung und Nationale Identität in Europa nach 1945.
Erinnerung, Säuberungsprozesse und nationales Gedächtnis, Paderborn 2009;
- Erfahrung und Erinnerung. Gründungsmythos und Selbstverständnis von
Gesellschaften in Europa nach 1945, in: Archiv für Sozialgeschichte
49 (2009), S. 149-184.
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